Peru weiterhin gegen Legalisierung von Drogen

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„Was die Drogen anbelangt, so ist Peru gegen eine Legalisierung, vor allem wenn man berücksichtigt, dass wir ein Produzentenland sind und der Bekämpfung des damit verbundenen organisierten Verbrechens größte Wichtigkeit beimessen,“ so der peruanische Außenminister am vergangenen Wochenende auf dem Amerikagipfel im kolumbianischen Cartagena. Peru ist neben Kolumbien der größte Kokainproduzent weltweit.

Die Suche nach alternativen Herangehensweisen im Kampf gegen die Drogenwirtschaft hat sich in den letzten Jahrzehnten intensiviert, nachdem die Antidrogenpolitik der meisten Staaten Milliarden Dollar verschlungen hatte, ohne ein nennbares positives Ergebnis. Die damit zusammenhängende Gewalt und das organisierte Verbrechen sind weiter verbreitet denn je. In Peru konnte man mithilfe der Zerstörung von Koka-Feldern oder Kokainlaboren zwar die Produktion einigermaßen im Griff halten, doch es entstehen ständig neue Anbauten.1

Die Haltung Perus ist mittlerweile umstritten, denn unter einigen seiner Nachbarn in der Region möchte man zunehmend versuchen durch Legalisierung, oder zumindest Regulierung von Drogen, dem organisierten Verbrechen den Wind aus den Segeln zu nehmen.2

 

  1. Link zum Artikel der Peruvian Times (Englisch []
  2. Link zum Artikel von Earthlink e.V. []

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Projektmitarbeiter, zuständig für die Entwicklung und Durchführung von Projekten bzw. Kampagnen, Fundraising, Einarbeitung und Betreuung von Praktikanten und ehrenamtlichen Mitarbeitern. Aktuelle Projekte: Aktiv gegen Kinderarbeit, Drogen Macht Welt Schmerz, Fluchtgrund
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