Virginia: Schlag gegen honduranischen Drogenring

Den Anti-Drogenfahndern des US-Bundesstaates Virginia ist letzten Donnerstag ein empfindlicher Schlag gegen den organisierten Drogenschmuggel gelungen. 28 Verdächtige wurden festgenommen.

Die Anklagepunkte wiegen schwer: Über einen Zeitraum von 6 Jahren sollen die gefassten Personen Kokain im Wert von mehreren Millionen US-Dollar aus Honduras eingeführt haben. In Bilderrahmen und beispielsweise auch Schuhen kamen die Betäubungsmittel meist über den Luftweg in den USA an. Im Lauf der Jahre wurden mindestens 1 Millionen US-Dollar an Drogengeldern zurück nach Honduras transferiert.

Das südamerikanische Land ist momentan dabei, mit Hilfe von US-Streitkräften seine Anstrengungen gegen den Drogenhandel zu verstärken. Es gilt als eines der Haupttransitländer für den nordamerikanischen Absatzmarkt.1 Auf dem Amerikagipfel Ende April hatte die honduranische Regierung noch einmal klar gestellt, dass sie weiterhin, zusammen mit den USA, Mexiko, Panama und El Salvador, an der Taktik des sog. „War on Drugs“ festhält.2

Neben den angesprochenen militärischen Maßnahmen scheinen nun auch verstärkt die Drogenbekämpfungsbehörden stärker miteinander zusammen zu arbeiten. Eine verstärkte Kooperation auf diesem Gebiet kann für die Bevölkerung der beiden amerikanischen Staaten nur von Vorteil sein. Ein massiver Nachteil ergibt sich naturgemäß für die hier angesprochenen Delinquenten. Ihnen steht laut Angaben des Staatsanwalts zwischen 5 und 40 Jahre hinter Gittern bevor.

 

Link zum Artikel von Fox News

  1. Link zum Artikel von EarthLink e.V. []
  2. Link zum Artikel von EarthLink e.V. []

Über alex / EarthLink

Student der Politikwissenschaften und der Soziologie an der LMU München. Praktikant bei EarthLink e.V. Isst jeden Tag einen Apfel.
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