Linkspartei Podemos: Kokain im Spiel?

Pablo Iglesias | Bild: © Ahora Madrid - Wikimedia

Laut dem brasilianischen Politikmagazin „Veja“ finanzieren die sozialistischen Präsidenten von Lateinamerika die spanische Linkspartei Podemos. Der vermutete Grund für die Finanzierung ist der Kokainschmuggel nach Europa. Podemos ist die drittstärkste Partei in Spanien und ihr Chef Pablos Iglesias wird anscheinend von dem lateinamerikanischen Präsidenten Evo Morales (Bolivien) und Nicolas Maduro (Venezuela) kontrolliert.

Die Anschuldigungen gegen Iglesias stammen aus einem geheimen Dokument, welches mit der bolivianischen Armee zusammenhängt. Anscheinend sind laut dem vertraulichen Papier Gelder aus Lateinamerika direkt an das Zentrum für Politische Studien und Soziales (CEPS) geflossen, welches sehr mit der Linkspartei Podemos sympathisiert. Das eigentliche Ziel der Transaktion besteht darin, Kokain mit offiziellen Flugzeugen der bolivianischen und venezolanischen Regierung nach Spanien zu schmuggeln.

Informationen erhielt das Magazin „Veja“ vom bolivianischen Oberst German Romulo Cardona Alvarez, welcher als juristischer Berater für das Militär gearbeitet hatte. Er behauptet, dass staatseigene Flugzeuge mit peruanischem und bolivianischem Kokain nach Europa geschickt wurden. Der Vorteil ist, dass sie im internationalen Luftraum nicht abgefangen werden und somit der Anti-Drogen-Strategien der spanischen Regierung entgehen. Ob diese Vorwürfe nun stimmen, weiß man nicht, aber dass Podemos enge Beziehungen zu den linkseingestellten Regierungen in Lateinamerika hat, schon.1

Die spanische Tageszeitung „El País“ berichtete, dass zwischen 2002 und 2012 das CEPS-Institut ungefähr 3,7 Millionen Euro von der Regierung aus Caracas, der Hauptstadt Venezuelas, bekommen habe.2

Iglesias, der Chef von Podemos, hat sich vor zehn Jahren politisch in Venezuela und Bolivien eingesetzt. Zusammenhang? 2015 wurde bekannt, dass der Politikwissenschaftler Juan Carlos Monedero, ein Podemos-Vertreter und ein ehemaliges Mitglied des CEPS, ungefähr 425.000 Euro für eine Studie bekommen hatte. Geldgeber waren die Linksregierungen Boliviens, Ecuadors und Nicaraguas. Die Mitarbeiter des CEPS streiten die finanziellen Verknüpfungen mit Lateinamerika ab. Der bolivianische Oppositionspolitiker Luis Felipe Dorado fordert eine ausführliche Untersuchung der folgenschweren Vorwürfe. Zudem soll die Regierung von Evo Morales Stellung zu den Beschuldigungen beziehen.1

  1. Welt: Dient Spaniens Linke Südamerikas Drogenhandel? – stand: 24.06.2015 [] []
  2. Wikipedia: Caracas – stand: 24.06.2015 []

Über veronika / earthlink

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