Archiv der Kategorie: Gegenmaßnahme

Chile: Drogenkonsum unter Jugendlichen steigt, Regierung setzt auf effektive Behandlung statt Bestrafung

Opium und Heroin Opium und Heroin | Bild (Ausschnitt): ©  Jordi Bernabeu Farrús [CC BY 2.0]  - Flickr Der Drogenmissbrauch unter Jugendlichen und Kindern stellt in Chile eine immer größere Herausforderung dar und kann einen negativen Effekt auf das gesamte Land haben. Eigentlich ist Chile in Lateinamerika ein Vorbild für Entwicklung, es hat eine starke Wirtschaft und betreibt eine fortschrittliche Sozialpolitik. Trotzdem und vielleicht dadurch bedingt, hat das Land mit den Konsequenzen der gesteigerten Kaufkraft, wie dem Konsum illegaler Substanzen, zu kämpfen. Die Zahlen der konsumierenden Jugendlichen, vor allem derer auf weiterführenden Schulen, zeigen eine deutliche Zunahme des Missbrauchs von Inhalationsmittel und Kokain.
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Tansania: Präsident Magufuli – Eine neue Hoffnung?

  Bild (Ausschnitt): © World Bank Photo Collection [CC BY-NC-ND 2.0]  - flickr Der tansanische Präsident John Pombe Magufuli erklärte Anfang Februar 2017, er werde härter gegen Drogenhändler durchgreifen. Er verlangt von seinen Sicherheitskräften, jeden festzunehmen, der im Zusammenhang mit Drogenschmuggel steht.
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Krieg gegen Drogen oder Krieg gegen die Armen? – Philippinischer Präsident Duterte missbraucht Drogenkrieg zur Säuberung der Gesellschaft

  Bild (Ausschnitt): © Adam Cohn [CC BY-NC-ND 2.0]  - flickr Die Drogenpolitik des philippinischen Präsidenten ist rigoros. Bereits am Tag seines Amtsantritts im Juni 2016 rief er zur Ermordung von Drogensüchtigen, Drogenhändlern und Kriminellen auf. Nur drei Monate danach empörte er die Öffentlichkeit erneut durch den Vergleich seines Kampfes gegen Drogen mit der Judenvernichtung im Dritten Reich.
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Myanmar: Aufklärung statt Abschreckung

Keep away from narcotics and psychotropic substances, Myanmar  Bild (Ausschnitt): © Tim Mowrer [CC BY-NC-ND 2.0]  - Flickr Die letzte Woche vom 22.01. bis zum 29.01. stand in Rangun im Zeichen der „Drug and Alcohol Facts Week”. Die Kampagne sollte über die Gefahren des Drogen- und Alkoholmissbrauchs aufklären. Durchgeführt wurde die Aktionswoche von Jugendlichen, die Schulen besuchten und mit Schülern und Eltern sprachen, um so das Bewusstsein für die Drogenproblematik zu stärken. An der Kampagne waren zusätzlich 50 Mitglieder unterschiedlicher Organisationen, unter anderem auch UNICEF, beteiligt.
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Ruanda: Polizei geht gegen den Drogenhandel vor

Welcome to Rwanda  Bild (Ausschnitt): © Dylan Walters [CC BY 2.0]  - Flickr Die ruandische Polizei geht in den Grenzgebieten verstärkt gegen Drogenschmuggel und –handel vor mit dem Ziel die Lieferketten der Dealer zu zerstören. In den letzten drei Monaten habe man Drogen im Wert von umgerechnet rund 52.600 Euro (46 Mio. Ruanda-Franc) beschlagnahmt, so die Polizei.
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Peru: Eradikation der Kokafelder oder Alternative Entwicklung?

 (c) Riopatuca | Dreamstime.com | Bild (Ausschnitt): © (c) Riopatuca | Dreamstime.com - Peru verfolgt eine repressive Drogenpolitik, welche von Eradikation und Verboten geprägt ist. Die Eradikation, also die Vernichtung der Kokafelder ist eine Maßnahme, die auf den ersten Blick durchaus effektiv erscheint. Jedoch beseitigt diese das Problem nicht, sondern verlagert es nur. Dieses Phänomen wird „Baloon-Effect“ genannt. Drückt man bei einem Ballon an einem Ende, so wird die ganze Luft an das andere Ende gepresst.
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Der kambodschanische War on Drugs

Phnom Penh, Kambodschas Hauptstadt  Bild (Ausschnitt): © Ashley [CC BY-NC-ND 2.0]  - Flickr Die kambodschanische Regierung startete zum 01.01.17 die erste offizielle staatliche Anti-Drogen-Kampagne des Landes. In der ersten Woche wurden schon über 650 Personen festgenommen. Das Land in Südostasien liegt direkt unterhalb des sogenannten Goldenen Dreiecks, das Grenzgebiet zwischen Laos, Thailand und Myanmar. Diese Region ist als Drogenhochburg Südostasiens bekannt. Kambodscha ist stark von Importen aus diesen angrenzenden Ländern betroffen, besonders von Methamphetamin aus Laos.
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WHO und UNODC: Gemeinsames Engagement gegen Opioid-Überdosierungen

  Bild (Ausschnitt): ©  Karen Neoh [CC BY 2.0]  - Flickr Da Opioide eine erhebliche Gefahr für die menschliche Gesundheit darstellen, widmet sich auch die Weltgesundheitsorganisation zunehmend diesem Thema und versucht gemeinsam mit der UNODC die Drogennachfrage zu verringern. So soll die Gesundheit der Menschen weltweit geschützt werden. Derzeitiger Schwerpunkt der Zusammenarbeit sind die Verminderungen der Todesfälle durch Opioidüberdosierungen
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Nigeria: Fortschritte im Drogenkampf mit internationaler Hilfe?

 Nigeria Land & Flagge | Bild (Ausschnitt): ©  Global Panorama [CC BY-SA 2.0]  - Flickr In der nigerianischen Hauptstadt Abuja, fand vom 22. bis 24. November 2016 eine Konferenz mit dem UNODC statt. Sie ist Teil des vom UNODC in Zusammenarbeit mit den Mitgliedstaaten der Economic Community of West African States (ECOWAS) organisierten Projekts „Unterstützung des regionalen Aktionsplans für Drogenhandel, organisierte Kriminalität und Drogenmissbrauch in Westafrika".
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Internationale Drogenkontrolle erzeugt Leiden durch fehlende Medikamente

 Painkillers  | Bild (Ausschnitt): ©  Eric Norris [CC BY 2.0]  - flickr Über 75 Prozent der Weltbevölkerung haben derzeit nahezu keinen Zugang zu verschiedenen schmerzlindernden Präparaten. Die WHO schätzt, dass jährlich mehrere zehn Millionen Menschen unter extremen Schmerzen leiden, weil sie keinen Zugang zu kontrollierten Medikamenten, insbesondere Opiaten, haben. Verantwortlich dafür ist vor allem der internationale „War on Drugs“.
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