Schlagwort-Archive: China

Myanmar: Zusammenarbeit mit UNODC führt zu Neuausrichtung der Drogenpolitik

Schlafmohn Myanmar ist hinter Afghanistan der zweitgrößte Opiumproduzent weltweit. | Bild (Ausschnitt): © Alastair Rae [CC BY-SA 2.0]  - Flickr

Ende Februar gaben die myanmarische Regierung und das UNODC in einer gemeinsamen Erklärung die Neuausrichtung der Drogenpolitik des südostasiatischen Landes bekannt. Dabei wurde eine neue Strategie im Kampf gegen den Drogenhandel und beim Umgang mit Drogenkonsumenten zum Ziel ausgegeben. Das Land will den restriktiven und punitiven Ansatz, den es bislang verfolgte, zumindest zum Teil hinter sich lassen. Weiterlesen

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Indonesien: Regierung reagiert mit Drogenkrieg nach philippinischem Vorbild auf Drogenproblem

Joko Widodo Die indonesische Regierung unter Präsident Joko Widodo setzt auf einen war on drugs nach philippinischem Vorbild. | Bild (Ausschnitt): ©  hendrikMINTARNO [CC BY-NC-ND 2.0]  - Flickr

Indonesische Sicherheitskräfte haben vor kurzem auf einem Schiff in der Nähe der Insel Batam 1,6 Tonnen Crystal Meth beschlagnahmt – ein Rekordwert. Budi Waseso, der Leiter der Anti-Drogenbehörde (Badan Narkotika Nasional – BNN) gab an, dass die Drogen von Myanmar aus auf die Reise geschickt worden seien. In diesem Monat ist das bereits der zweite Schlag, der indonesischen Behörden im Kampf gegen die organisierte Drogenkriminalität gelungen ist. Nur wenige Tage zuvor hatten sie ebenfalls auf Batum ähnliche Mengen Crystal Meth sicherstellen können. Weiterlesen

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China: Synthetische Drogen mittlerweile beliebter als Opium und Heroin

Crystal Meth Crystal Meth - In China auch oft "Ice" genannt | Bild (Ausschnitt): © Radspunk [CC BY-SA 3.0]  - Wikimedia Commons

In China werden Drogendelikte, sei es Konsum, Besitz oder Verkauf oftmals mit enorm harten Strafen geahndet. Erst gegen Ende des Jahres 2017 wurden in der Provinz Guangdong im Süden Chinas 10 Leute, von denen sieben wegen drogenbedingten Vergehen verurteilt worden sind, in einem öffentlichen Schauprozess hingerichtet. Das ganze fand in einem Sportstadion vor mehreren tausenden Zuschauern statt und konnte auch zusätzlich live im Fernsehen mit verfolgt werden. Weiterlesen

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China: Die Rauschgiftkolonialiserung des Kaiserreichs durch die Briten

 Mehrere Millionen Chinesen fröhnten dem Opium-Konsum | Bild (Ausschnitt): © Jean-Pierre Dalbéra [CC BY 2.0]  - flickr

Die harte Drogenpolitik Chinas, bei der nicht selten auch Todesurteile vollstreckt werden, geht auch auf die verheerende Opium-Epidemie zurück, die das Land im 19. Jahrhundert heimsuchte. Allen voran die Briten, die damals Schlafmohn aus Indien in Form von Opium oder … Weiterlesen

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Drogenhandel in Südostasien profitiert von Laos` Schlüsselposition

 Eine asiatische Drogenkonsumentin raucht Opium | Bild (Ausschnitt): © Digitalpress  - Dreamstime

In Vietnam wurde am 9. Januar der bislang größte Drogenfund des Landes ausgemacht. Nach Angaben der Polizei wurde ein Pärchen auf zwei Motorrädern aufgehalten – mit 171 Kilogramm Heroin im Gepäck. Das Paar soll Teil eines Drogenhändlerrings in Laos sein und muss nun schwere Konsequenzen fürchten. Schon bei erheblich geringeren Mengen wird in Vietnam die Todesstrafe über Rauschgifthändler verhängt. Weiterlesen

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USA: Mangel an Finanzierung und Personal untergräbt neue Maßnahmen in der Opioid-Krise

Drogenproblem Donald Trumps neue Anti-Drogen-Maßnahmen werden die Opioid-Epidemie weiterhin nicht lösen können. | Bild (Ausschnitt): © Gage Skidmore [CC BY-SA 2.0]  - Flickr

Mit einer Reihe von neuen Maßnahmen in der Opioid-Krise will die USA endlich einen Durchbruch in dem nationalen Gesundheitsnotstand erreichen. Am 29. November 2017 hatte der Generalstaatsanwalt Jeff Sessions eine Sammlung von Änderungen zur besseren Bekämpfung der Drogenkrise der Nation bekanntgegeben. Weiterlesen

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In China wird das schmutzige Drogengeld der mexikanischen Kartelle sauber

Geldwäsche  Bild (Ausschnitt): © Judy Robinson-Cox [CC BY-ND 2.0]  - Flickr

Am 20.Oktober gab der kolumbianische Präsident Juan Manuel Santos bekannt, dass seinem Land die „größte Beschlagnahmung von Vermögenswerten in der kolumbianischen Geschichte“ gelungen sei. Im Rahmen der Operation „Hong Kong“ wurden in Bogotá 20 Gebäude, 20 Firmen und 11 Geschäfte im Wert von 87 Millionen Dollar beschlagnahmt. Außerdem konnte Schmuggelware im Wert von 1,6 Millionen Dollar sichergestellt werden. Wie jetzt bekannt wurde, kann diese Schmuggelware mit dem Sinaloa Kartell in Verbindung gebracht werden. Auffällig war, dass 17 der 20 beschlagnahmten Firmen auf die Namen von chinesischen Staatsbürgern registriert sind. Die kolumbianischen Behörden sind einem Netzwerk auf die Spur gekommen, das exemplarisch aufzeigt, wie mexikanische Kartelle in China ihr schmutziges Drogengeld waschen. Weiterlesen

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Chinesische Mafia nutzt Taiwan als Drogentransitstaat

 Immer mehr Amphetamine aus China werden durch Taiwan geschmuggelt. | Bild (Ausschnitt): © U.S. DHS - Wikimedia Commons

Vergangenen Donnerstag äußerte sich der taiwanesiche Justizminister zu den Vorwürfen des philippinischen Präsidenten Duterte, der Staat sei ein wichtiges Herkunfts- bzw. Produktionsland illegaler Drogen. Im Rahmen einer Veranstaltung vergangenen Monat betonte Duterte, es seien nicht kriminelle chinesische Organisationen, die für den zunehmenden Fluss an illegalen Drogen auf die Philippinen verantwortlich sind, sondern die sogenannte Bamboo-Triade aus Taiwan. Weiterlesen

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Crystal-Meth hält nordkoreanische Regierung an der Macht

Drogen geben Macht Das Crystal-Meth finanziert zum großen Teil das Waffenprogramm in Nordkorea. | Bild (Ausschnitt): ©  NOS Nieuws [CC BY-NC-ND 2.0]  - Flickr

Mit dem Wasserstoffbombentest am 03. September 2017 isolierte sich das Land immer mehr von den Vereinten Nationen und der Welt. Die UNO beschloss viel härtere Sanktionen gegen den Staat, insbesondere durch den Ölhandel will man dem Diktator Kim Jong Un das Wasser reichen. Dennoch kann Nordkorea weiterhin unbehindert sein Atomwaffenprogramm und die Stärkung des Militärs vornehmen. Wie kann das sein? Weiterlesen

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Iran vor Lockerung der Drogengesetze – Todesstrafe nicht mehr zwingend

Heroin aus Afghanistan Heroin aus Afghanistan wird durch den Iran in Richtung Europa geschmuggelt. | Bild (Ausschnitt): ©  DFID - UK Departmen International Development [CC BY-NC-ND 2.0]  - Flickr

Der Iran führt zusammen mit Saudi-Arabien, Pakistan und dem Irak am häufigsten die Todesstrafe durch – China veröffentlicht keine Daten, jedoch geht Amnesty International von mehreren Tausend Fällen allein im vergangenen Jahr aus. 567 Menschen wurden 2016 in der islamischen Republik exekutiert. Diese Zahl könnte in den nächsten Jahren sinken. Der häufigste Grund für die Vollstreckung sind Drogendelikte. Anfang August will das Parlament über eine Milderung der aktuellen strengen Drogengesetze abstimmen. Die Gesetzesvorlage vom 16. Juli strebt eine Lockerung der Todesstrafe an. Jene soll nur noch dann verhängt werden, wenn man mit mehr als 100 Kilogramm traditionellen Drogen wie Opium oder ab zwei Kilogramm synthetische Drogen wie Methamphetamin erwischt wird, oder Minderjährige für Produktion und Handel von auch kleineren Mengen benutzt. Human Rights Watch fordert die Aussetzung der Exekutionen bis über den Entwurf abgestimmt wird. Es sei grausam, Menschen für etwas hinzurichten, für das sie in absehbarer Zeit höchstens 30 Jahre ins Gefängnis müssten, so die Menschenrechtsorganisation. Weiterlesen

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