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Venezuela

Venezuela im Teufelskreis aus Drogenhandel und Korruption

Drogenhandel ist kein neues Thema für Venezuela. Das Land ist seit vielen Jahren aktiv am Drogenhandel beteiligt, grundsätzlich durch seine Rolle als Transitstaat auf der Hauptroute für den Export von Drogen aus seinem Nachbarland und wichtigstem Kokaproduzenten, Kolumbien. Laut dem US-Außenministerium galt Venezuela 2016 weltweit als eines der wichtigsten Durchgangsländer für Drogen.

Kolumbien: Friedensgespräche mit der ELN müssen wieder aufgenommen werden

Kolumbien: Für viele Menschen ist das Land der Inbegriff von Korruption und Drogenhandel. So ganz unrichtig ist das auch nicht. In dem Land wütet derzeit die letzte aktive Guerillagruppe Lateinamerikas, die ELN.
Am 18. Januar ging in der Hauptstadt Bogotá eine Autobombe vor einer Polizeischule hoch. Es gab 21 Tote und 68 Verletze. Die ELN hat sich kurze Zeit später zu dem Anschlag bekannt.

Panama startet offensive gegen Drogenschmuggel

Dank der binationalen Einheit konnte ein Helikopter sichergestellt werden, in dem sich 224 Kilogramm Kokain befunden haben. Vermutlich wurde dieser wöchentlich zum Kokaintransport vom Clan del Golfo verwendet. Nur einige Wochen später wurden durch den nationalen Luft-und Seefahrtdienst auf einem Schnellboot weitere 1,2 Tonnen Kokain entdeckt.

Dominikanische Republik: Touristenparadies als Drogenumschlagplatz

Letzten November beschlagnahmte die kolumbianische Polizei 13,4 Tonnen Kokain – das ist der größte Drogenfund in der Geschichte Kolumbiens. Diese Menge wäre auf dem amerikanischen Markt geschätzt 360 Millionen Dollar wert. Seit 2013 ist Kolumbien wieder der weltweit größte Hersteller von Kokain. Mit aktuell ungefähr 200.000 Hektar Koka-Anbaufläche hat die Produktion der Droge in Kolumbien einen erheblichen Anstieg auf einen momentanen Rekordwert erlebt, sogar im Vergleich zu Zeiten Pablo Escobars.

Kokain Kolumbien

Kolumbien: Bewaffnete Auseinandersetzungen zwischen ELN und EPL in Catatumbo sorgen für Klima der Angst

In der kolumbianischen Region Catatumbo sorgen seit Mitte März sorgen bewaffnete Auseinandersetzungen zwischen den letzten beiden größeren Guerillas des Landes, der ELN und der EPL, für steigende Gewalt. Besonders die Zivilbevölkerung leidet unter den Auswirkungen des blutigen Konflikts. Die Krise in Catatumbo hatte sich über Monate hinweg zusammengebraut und hängt eng mit der im FARC-Friedensvertrag beschlossenen Demobilisierung der Guerilla in der Region zusammen.